Bipolare Störungen sind auch in anderen Worten ausgedrückt manisch-depressive Störungen, diese betreffen aber zum Glück nur 0,5-2 % der Menschen auf der gesamten Welt.

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Nach gängiger Klassifizierung gehört die bipolare Störung zu Affektstörungen.

Die ersten Anzeichen können schon in jungen Jahren entstehen, und auch das ganze Leben fortbestehen.

Leider wird dieser Krankheit nur schwer nach dem ersten Ausbruch erkannt, so dass die Zeit des Leidens für die Patienten sehr lange sein kann, bevor sie behandelt werden.

Da es auch hierbei Auswirkungen auf das soziales Leben gibt, sind Einschränkungen in der Berufswahl, Lebenslauf, aber auch in sozialen Verhalten möglich, welches zu starker Betroffenheit führen kann.

Mit eigenem Willen sind Antrieb, Aktivität und Stimmung nicht mehr kontrollierbar, und schwanken zwischen Depression und Manie.

Hierbei fällt auf, dass extrem ausgeprägte Stimmungsschwankungen auftreten, Patienten sich entweder extrem fröhlich, oder auch sehr stark gereizt fühlen können, wobei die Gefahr hierbei besteht, dass der Selbstmordrisiko erhöht sein kann.

Dennoch besteht zwischen diesen extremen Phasen für die leidenden Menschen ein normales Leben weiter.

Erkrankungen sind nicht auf Alter, Schichten, oder auch Geschlecht bezogen, sondern jeder Mensch kann betroffen sein.

Gründe für die bipolare Störungen können sein:

Genetische Faktoren
Neurochemische Faktoren
Hormonelle Faktoren
Psychosoziale Faktoren

Welche dieser Krankheit auslösen können.

Um die Symptome in ein Gleichgewicht zu bringen, gibt es folgende Möglichkeiten:

Medikamentöse Therapie
Psychotherapeutische Maßnahmen
Stationäre Behandlung, um Reize zu vermeiden, und die Patienten zu schützen.

Man betrachtet bei der Behandlung drei Phasen:
Die Akuttherapie

Hierauf folgt oft eine stationäre Behandlung, um den Patienten vor schädlichen Folgen der Erkrankung zu bewahren.

Die Behandlung kann ca. 2-6 Wochen dauern, eingesetzt werden Medikamente, wie Sedativa, Stimmungsstabilisierer, oder Antidepressiva.

Zweite Phase, Erhaltungstherapie

Hierbei ist die Akutphase abgeklungenen, und der Patient soll stabilisiert werden, und ein Rückfall in die Akutphase vermieden werden.

Auch sollen die extremen Stimmungsschwankungen durch geeignete Maßnahmen unterdrückt werden.

Der Alltag ist für den Patienten nicht mehr erdrückend, und verschlechtert den Zustand nicht mehr.

Andauern kann hierbei die Phase von ca. 6-12 Monaten.

Medikamente sollen vorsichtig dosiert werden, um eine Depression zu vermeiden.

Dritte Phase, Rückfallschutz und Prophylaxe

Leider wird das Leben der Menschen durch die bipolare Störung beeinträchtigt, so dass ein dauerhafter Schutz notwendig ist, um die extremen Stimmungsschwankungen und die Gefahr des Suizides zu vermeiden.

Um den Rückfallschutz zu gewähren, wird eine langfristige Stabilisierung avisiert, um depressive oder manische Rückfälle zu vermeiden.

Hierbei werden Stimmungsstabilisierer und Antipsychotika eingesetzt.

Was sind Depressionen?
Sie zeigen sich durch eine gedrückte Stimmung, und geschwächten Antrieb aus. Hierbei kann es zu Suizid-Gedanken kommen.

Was ist die Manie:
Hierbei starker Antrieb, Rastlosigkeit, euphorische aber auch gereizte Stimmung, Gefahr, sich selbst Schaden zuzufügen.

Dennoch ist die größte Gefahr der bipolaren Störung, sich selbst Schaden zu führen, Suizid zu erleiden, oder auch andere Menschen in Mitleidenschaft zu bringen.

Der Alltag kann hierbei ohne Behandlung schwer möglich sein.