Warum diese Seiten der Stylepolizei – Einleitung

Die schnellen, die coolen und die stylischen Fahrer

Es gibt die schnellen, die lockeren und die lahmen Biker. Doch cooles Eisdielen-Posing will doch irgendwie jeder, oder? Gleich als Biker erkannt werden und nicht als Aldi-Hosen und Holland-Radler!

Damit ihr auch möglichst cool ausseht, geb ich euch eine nette Zusammenstellung, welche Do und Do-Not ihr machen sollt und nicht.
Ihr wollt natürlich wie ein Profi aussehen. Markenlogo ist alles. Es macht einen nicht schneller, aber es sieht doch gut aus, oder?

Alles natürlich, auch abgeleitet von meinen eigenen Fehler. Ich möchte hiermit den Leuts ausm Forum danken, die mich eindringlich und beherzt auf meine optischen Sünden aufmerksam gemacht haben!

Und nun viel Spass!

Turmaufbauten, Griffe und Flatbars

  • Turmaufbauen
    • Nennt man, wenn man seine Spacer oberhalb des Vorbaus klemmt. Das macht man irgenwann weg, und zwar schnell, bevor man Fotos macht! Oder einen Leute sehen können.
    • Wenn es dennoch etwas höher sein muss- warum nicht gleich nen VRO Vorbau? Der sieht besser als Turmaubauten aus oder übertrieben lange und steile Vorbauten
  • Ergon Griffe
    • Tja. Sind keine Styler. Aber ohne möchte ich nicht. Ich hatte mal die optisch besser gelungenen Enduro Griffe von Ergon dran. Doch fand ich, haben die normalen Ergon ein besseres Handgefühl hinterlassen.
    • Mir persönlich gefallen kombinierte Ergon mit Barends garnicht.
  • Flatbar
    • Ja. Die gibts auch noch. an CC Racer ok. An nem Tourer gehört nen Riser!
  • Barends
    • An nem Flatbar OK.
    • Aber bitte keine Design-Sünden mit nem Riser und Barends machen
  • Klingel
    • Oh jeh. Ja. Ne Klingel. Früher brauchte man das nicht, da gab es keine Nordic Walker im Wald. Weil rufen doch zu blöd ist, halt klingeln
    • So ne Klingel, optisch passend zum Rad fällt kaum auf.
  • Reflektoren
    • Macht man ab.
    • Klar. Das Bike ist ein Sportgerät, keine Stattschlampe!
    • Bei Dunkelheit, schlechter Sicht und Nacht gehört aber ne gescheite Beleuchtung ans Rad, damit man von anderen Gesehen wird. Nichts ist unstylischer, als vom Auto umgefahren zu werden.
  • Reifen und Felgen
    • Reifendicke
    • Dicker is better.
    • Hersteller Schriftzüge auf Reifen und felgen
    • Aber bitte passend!
    • 2 Reifen von UNTERSCHIEDLICHEN Herstellern geht nun mal garnicht. Gleiches Herstellerlogo und anderes Produkt ist aber ok und zeigt was man kann
  • Pedale
    • Tja. Da gibts nicht viel. Bärentatzen sind out. Käfige auch.
    • In sind flatpadels, Eggbeater und SPD Systeme. Egal ob mit Käfig drum rum odern icht
  • Sattel
    • Klein, Hart und schmerzend.
    • Da muss ich leider ausbrechen und fahr Ergo Sättel. Meine Potenz ist mir wichtiger.
  • Bremsscheibengröße
    • Bigger is better
    • Wozu bremstechnik? Hauptsache man kann halten, wann und wo man will!
  • Federweg
    • Tja. Irgendwie sehen beim Uphill 200 cm Federweg schwul aus
    • Und 80 mm irgendwo im Gebröckels runter auch, oder?
    • Also die goldene Mitte finden! Wie wäre es mit Vario Gabeln?
  • Schutzbleche
    • Aber bitte nur bei Regen!
    • Und nicht mehr als sein muss!

 

Schuhe und Socken – weisse Tennissocken sind out

DAS GEHT NICHT!

  • SPD ist Stylisch. Und so nen Tourenschuh ist was nettes
    • Racer-Schuhe mit Schnallen gehören auch dorthin!
    • Flatpedals und die Vans an den Füssen – der kann was!
  • Time und Look sind out
    • wir fahren Eggbeater, SPD und Shimano!
  • Und der richtige Schuh ist es, wenn das Herstellerlogo gut sichtbar drauf steht
  • Weisse Tennissocken sind out. Das musste ich dann auch lernen
    • Gibt ja im Aldi regelmässig Sportsocken für 2,50 € im Angebot. Sollte man sich mal ein paar gönnen um auf Fotos gut auszusehen.
  • Machmal hat man aber das Glück, dass ein Hersteller so clever war, möglichst gross sein Logo auf die Socke zu drucken. Vielleicht lohnt sich ja dann doch das 15 Euro paar Gore, Löffler und co?
  • Uni? oder Bunt? Sollte halt passen
  • Extrem-Geile Freerider ziehen ihre Opa-Socken auch bis zu den Knien-Hoch. Man darf sich aber nix zu peinlich sein! Manchmal passt die Sockenfarbe auch zur Rahmenfarbe – dann ists erlaubt
  • auch bitte Pedale nicht abkleben – und wenn mit transparenter Folie!

Hosen – Das einzig Wahre jedoch sind Baggy Shorts

Trägerhosen – Lange Hosen – was anziehen?

 

  • Trägerhose? Ok. Man siehts ja von aussen nicht. Ich ziehe lieber trägerlos an. Dann ists nichts so kramfig mal zu pinkeln
  • Bitte mit dickem logo
  • kurze Radhosen sehen irgendwie schwul aus. Also bitte bis handbreit vorm Knieansatz. Dann passt es auch.
    • Sollen Frauen doch die kurzen Radhosen anziehen. Männer brauchen keine Bräune. Dafür hat man Haare an den Beinen
  • Das einzig Wahre jedoch sind Shorts
    • Und hosen gehören irgendwie in die Farbe schwarz. Nicht weiss, nicht rot, nicht gelb. Schwarz.
  • Für frauen gilt das irgendwie nicht – die können auch weisse hosen Anziehen – wahrscheinlich werden die öfter gewaschen, als bei Männern.
  • Nett sind Beinabschlüsse mit Logos
    • Irgenwie muss es doch noch Assos, Adidas und Sugoi aussehen oder?
  • Lange Hosen
    • Egal ob Winter oder Herbt. Irgendwann brauch man das halt.
    • Aber 3/4 oder Knicker-Hosen / die übers Knie gehen – nein danke!

Trikos – ob Flattriges oder eng Anliegendes

Flattriges oder Anliegendes

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  • Ob Flattriges, oder eng Anliegendes
    • Eng Anliegendes sind für XC Racer, Allmountains und alle, denen Schlabberlook nicht gefällt
    • Flattriges für alle coolen Freerider und DHiller – eigentlich, damit die Panzerung drunter passt. Oder?
  • Hauptsache als Werbetrommel für nen Hersteller von bikes oder Klamotten rumlaufen
    • Denn – wir wollen ja sehen, dass das Hemd teuer war und nicht vol Aldi – auch wenns das gleiche Plastik ist
  • Axelshirts sind schwul. Zebralook und Nato-Bräune ist in
    • Tja. Irgendwie, nach ner langen Tour im Sommer wird man braun. Doch nicht komplett am Arm, wenn man Standard Jerseys anzieht. Für warme Tage zieh ich mir einfach mein Axel-Shirt vom Jogge an. Das sieht halt nicht so Racer-Stylisch aus, dafür hab ich Zebralook und Nato-Bräune nicht an den Armen.

Jacken und Westen – aber bitte mit dickem Logo

Doch cool aussehen ist wichtig, na, und was zieht man drüber?

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Nur radelt ihr Tag ein, Tag aus mit eurem Bike durch die Gegend.

Klar! Ne Windweste! Windwesten sind stylisch. Sie halten die kalte Luft ab, man kühlt nicht aus. Wärmen tun sie zwar nicht, dafür habt ihr aber eure geniale Funktionswäsche an.

  • Weste: Da man auf die Entfernung aber rein garnicht sieht, ob ihr Löffler, Gore, Assos oder Aldi anhabt, ists ziemlich egal.
  • Jacke: Aber bitte mit dickem Logo auf den Ärmeln! Muss man ja gleich sehen, dass es teuer war. Oder?

NUR auf die Farbe solltet ihr achten! Gelb macht bei Regenjacken sinn – in Dunkelheit und bei Schlechtwetter so wird man von Autos gut gesehen.
Als Alltags oder Windjacke ist die farbe nur schwul. Ausserdem: Pink – geht auch nicht. Oder die 90er-Jahre Lila-Gelb-Braun Kombinationen.

Einfarbig, mit leichten Applikationen ist in. Packt euch also in Schwarz, Blau oder Rot ein. Das passt!

Flatterlook ist out. Die Jacke sollte passen. Für mich persönlich ist etwas größer ok. Dann sieht man nicht wie ne Presswurst aus, wenn man nicht auf dem Rad sitzt und gerade steht.

Fürs Dunkel noch ein Tip: Mit viel Leuchten dran!

  • Also Jacken mit Reflektions-Applikationen – das wird gesehen, das sieht im Dunkel nach Profi aus!

Schoner und Protektoren – optisch gefährlich

Lieber mit oder ohne?

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Tjo. Was tun.. Die einen haben das Zeugs lieber unter weit lässigen Klamotten. Die anderen fahren gerne Shorts und kurzärmelige Trikot.

  • Ich denke, die Mischung machts auch hier. Cool wirken Knie/Schienbein-Kombinationen in Verbindung mit Lanfinger-Handschuh, ellbogen, Fullface Helm mit Goggles. Vielleicht ein lässiges Fox-Tshirt drüber.

Möglichst die dicksten Knie und Schienbein. Wir sind ja keine Skater die nackig sich die Bones brechnen und die fiesen Dornenbüsche sind überall.

Fetzig wird das ganze mit ner passenden Short oder auch langen US-Hose. Bei hosen Zeigt sich aber, dass auf jedenfall Löcher reinmüssen – das zeigt, dass man sich auch mal gewickelt hat. Und die Schoner gehören unter die Hosen.

  • Habt ihr weite Trikots gehören eure Protektoren auch darunter.
  • Was Trikots angeht, möglichst bunt mit dicken Hersteller-Logos!

Sturmhauben Bandana und Zeugs

Ja, schon irgendwie. Aber auch nicht so ganz. Kommt halt drauf an.

Ich denke, die Temperatur muss halt passen. Ich bin jemand, dem frieren bei 10 Grad und normalem MTB-Tempo die Ohren ab. Dafür kann ich dann (fast) mit kurzen Hosen fahren. Ist halt jeder unterschiedlich.

  • Ich denke, da macht es auch die Materialmischung. So ein Buff unter der Helmschale passt auch irgendwie. Hält den Schädel warm und passt auch über die Ohren.

Optisch natürlich cool sind Unter-den-Helm-Mützen. Am besten mit schönem Gore Bike Wear Logo. Muss ja teuer aussehen. Cool.
So wirkt ihr wie richtige Biker, die nicht wie Muttis nur bei Schönwetter fahren, sondern auch wenn Nachbars Pudel sich draussen zu kalt fühlt.

Wenns wirklich kalt ist, hab ich ein Windstopper-Stirnband an und nen Multifunktionsschal aus Fleece. Der hält geil warm. Kann ich mir bis zur Nase ziehen und ist leicht Luftdurchlässig. Heisst, ma kann damit gut Atmen und hält dennoch warm.

 

Brille – alles Oakley oder Adidas – was

Qualität, Optik und Style

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Qualität hin oder her. Son paar Plastikgläser ist schon teuer. Besonders da es Designed in USA und Massenware Made in China ist. Egal. Da der Schriftzug an ner Oakley eh winzig ist, langt auch ne 50 Euro Uvex, oder Adidas.

Meine sitzt von Aldi. Das langt. Im Übrigen setzte ich mich gelegentlich auf meine Brillen, lasse die Fallen oder Sprenge mit meinem Kopf gerne die Fassungen. Da sing mir 5 Euro lieber statt 10 x so teuer. Und gegen das bissel Beschlag gibt es genügend Spezialprodukte im Fachhandel, die Beschlagen an Brillengläser verhindern.

  • Also: Isst euch über. Ich finds Quatsch. Optik-Biken hat nichts mit der Brille zu tun.

 

Helm – was sieht gut aus und was ist stylisch

Fullface, Goggles, Visier und ohne.

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Helm gehört dazu. Egal was. Kann man beim Uphill vielleicht abziehen. Aber ansonsten erkennt man die doofen und die DAU-Biker gleich daran, dass sie keinen Helm tragen. Und.. Ohne Schutz, keine Gnade. Wer sich die Birne rummelt, sein Problem.

Modell 40 Euro von Uvex? Oder 250 euro mit Carbon? Egal. Sieht man eh nicht.

Irgendwie sieht man es nicht, oder? Also ist es egal. Als Optik-Biker zählt nur das, was man von der Entfernung sieht und einen als Cool darstellt.

Nur Fullface mit Goggles sehen cool aus.

  • Klar. So ein Freeride Fullface-Helm sieht cool aus. Aber wirklich länger fahren will man in so nem Ding nicht. Zwischending sind Helme mit abnehmbarem Kinnbügel. Ich persönlich kenne grad mal 2 Produkte davon. Ist wohl auch nicht jedermanns Sache mit Bügel rumzufahren.

Für richtig knackiges Gelände sollte aber auf jeden Fall ein Fullface auf der Murmel sein.

Und wenn nur Halbhelm, dann bitte mit Visier

Ey. Eierschalen sind out. Holt euch was mit paar Belüftungslöchern. Wer meint, man geht dabei kaputt mit Helm. Klar schwitzt man da bissel drunter. Aber nachgewiesen hat ein brauchbarer Helm kaum Beiträchtigung der Kühlwirkung am Kopf. Ist doch was, oder?

  • Und eine Bitte! Rennradler – ohne Visier und Biker MIT Visier. Sieht doch cool aus, oder?

Helmüberzieher

Sehen irgendwie schwul aus. Besonders die Neon-Gelben. Aber man wird gesehen. Und zudem trägt man die Dinge ja, wo die meisten Pussis nicht fahren. Nämlich beim Regen. Also! Aber bitte!