Konventionelle Prinzipien der Ernährung und Gesundheit sind fehlgeschlagen! Unsere heutige Gesundheit zeigt eine alarmierende Rate des fortschreitenden Verfalls: Chronische Erkrankungen, Krebs, Übergewicht und Diabetes sowie Herzprobleme sind zunehmend in unserer heutigen Gesellschaft. Übergewicht und Diabetes betreffen heute mehr als 1 Milliarde Menschen der Weltbevölkerung – eine alarmierende Rate. Beispielsweise gibt es über 100 Millionen US Amerikaner, die an diesen genannten Erkrankungen leiden.

Doch betrachten wir die westliche Bevölkerung genauer! In der amerikanischen Bevölkerung sind beispielsweise mehr als die Hälfte der Amerikaner übergewichtig, und ein ganzes Drittel sogar krankhaft fettleibig. Prognosen zeigen, dass 90 % der US Amerikaner einen überhohen Blutdruck im Alter haben werden, und fast die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung an Herzproblemen erkranken wird. Die Anzahl der Menschen, mit Fruchtbarkeitsstörungen nimmt auch alarmierend zu.

Wenn wir dabei denken, dass wir auf dem europäischen Festland sicher sind, so trügt doch der Schein! Obwohl die Amerikaner praktisch eine Spitzenrolle in gesundheitlichen Problem einnehmen, sind wir auf dem europäischen Festland nicht geschützt. Auch hier gibt es eine alarmierende Rate von Übergewicht, Fettleibigkeit, Diabetes, und Krebs, die in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen hat!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gesundheit der menschlichen Bevölkerung leider immer schlechter wird, obwohl wir länger leben, wenn auch durch klinische Maßnahmen dieses Leben verlängert werden kann.

Um nun doch der alarmierenden Rate der Krankheiten Herr zu werden, wurde in der Vergangenheit von zahlreichen gesundheitlichen Organisationen angepriesen, doch Vollkornprodukte, Sojaprodukte, eine kohlenhydratlastige Ernährung, oder auch fettfreie Ernährung zu konsumieren.

Wissenschaftliche Studien zeigten, dass sich dadurch die dramatischen Auswirkungen von Krebs und Diabetes nicht reduzierten. Der konventionelle Ansatz zur Ernährung und Gesundheit ist somit fehlgeschlagen, und führte zu einem Ausbruch neuer Krankheiten.

Die Gemeinsamkeiten der heutigen Erkrankungen

Leider ist es so, dass die heutige Ernährungswissenschaft, sowie Medizin selten versucht, Krankheiten nicht als ganzheitliches Konzept zu betrachten, sondern es wird versucht jede einzelne Krankheit getrennt zu behandeln. Leider ist auch hierbei dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt, so dass es Zeit wird, nicht die Symptome, sondern die grundlegenden Ursachen der Krankheiten und Erkrankungen zu bestimmen und auch durch gesunde Konzepte zu behandeln. Operationen, Medikamente, oder chronische Ausdauersportarten sind seltenst notwendig.

Schritte zur optimalen Gesundheit mit diesem Paleo Ratgeber: In diesem Artikel werden folgende Schritte behandelt:

  • Welche gefährlichen Giftstoffe in der Ernährung wir täglich essen und vermeiden sollten.
  • Wie optimale Ernährung für den Körper aussieht.
  • Ob man Vitamine, Supplemente und Nahrungsergänzungsmittel benötigt.
  • Warum Tageslicht so wertvoll für die Gesundheit ist.
  • Wie man sich gesund und richtig bewegt und trainiert.
  • Welche weiteren Quellenund Artikel im Internet sich empfehlen zu lesen.

Gesunde Ernährung muss nicht schwer sein. Hier im Paleo Ratgeber wirst du Tipps Tricks und Techniken bekommen, um deinen Körper in einen fitten leidenschaftlichen glücklichen neuen Menschen zu transformieren.

Gefährliche Giftstoffe

Was wäre eine Welt ohne Diabetes, Herzprobleme, Krebs oder Allergien? In der wir alle schlank und fit wären, nachts gut schlafen, fruchtbar und vital alt werden, ohne Krankheiten, die uns im Alter belasten wie Alzheimer oder Gelenk- und Knochenprobleme? Mag dies wie ein technischer Fortschritt klingen, so war dies doch die Verfassung unserer steinzeitlichen Vorfahren vor 10.000 Jahren, wie Knochenfunde dies bewiesen hatten.

Heute gelten Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes, und Alzheimer, sowie Gelenk- und Knochenprobleme als normal und zu dem Leben und zum Altern dazu gehörig. Mögen diese Erkrankungen als normal angesehen werden, so sind diese es jedoch evolutionär näher betrachtet überhaupt nicht! Noch vor der Agrar-Revolution, als die Menschen noch als Jäger und Sammler lebten, war deren Welt frei von heutigen tödlichen und gefährlichen Krankheiten. Wissenschaftliche Studien beweisen regelmäßig, dass unsere urzeitlichen Vorfahren lange und gesund lebten, wenn sie nicht durch Unfälle oder Krankheiten wie Entzündungen oder Infektionen in frühen Jahren schon starben. Messungen der Knochendichte und von Knochenfunden, sowie von Zähnen, zeigen eine erstaunliche Stabilität und Gesundheit. Heutige Ur-Bevölkerungen sind praktisch frei von Übergewicht, Herzproblemen, Diabetes und Krebs, Krankheiten die wir heute als normal wahrnehmen.

Dass viele Krankheiten praktisch mit dem Lebensstil und der Ernährung zusammenhängen, zeigt sich auf dramatische Weise in der urzeitlichen Bevölkerung in der USA, der Indianer: deren gesunder Lebensstil durch die westliche Ernährung praktisch komplett geändert worden ist, und die Auswirkungen wie Diabetes und Übergewicht heute deutlich sichtbar sind.

Was führt uns also von ursprünglich extrem gesunden, widerstandsfähigen und hartnäckigen Menschen, zu der heutigen Bevölkerung, die durch Krankheiten und Leid geplagt ist? Der moderne Lebensstil: modern, aber ungesund. Eine der größten schädlichen Auswirkungen, der wir uns täglich aussetzen, ist die Aufnahme von gefährlichen Giftstoffen und Toxinen in der Ernährung.

Was Toxine sind:

  • Ganz einfach betrachtet, sind Toxine etwas, die in einem Körper krankhafte Auswirkungen erzeugen, sobald sie sich darin befinden. Die meisten Menschen denken bei Toxinen und Giftstoffen an etwas wie Chemikalien, Pestizide, Fungizide oder Herbizide, oder auch Schwermetalle und Verunreinigungen im Gewässer. Toxine und Giftstoffe häufen sich schon in geringeren Mengen an und lagern für lange Zeit im Gewebe. Fettgewebe ist hierbei ein oft benutzter Speicher. So ist es, dass jedes Stückchen mehr, auch mehr dazu beiträgt, dass sich die Wirkung potenziert, und das Gift immer schädlicher im Körper wird, bis es schließlich giftig und krank machend ist.

Die meisten von uns würden nicht von heute auf morgen durch ein Stück Kuchen, Müsli, oder schlechte verarbeitete Fette sofort krank werden. Doch es ist die Menge, die täglich zugenommen wird, und die sich über Jahre im Körper ansammelt und ablagert, und später im Leben krankmachende Auswirkungen erzeugt, allen voran die modernen Krankheiten, wie Diabetes, Übergewicht, Krebs oder Alzheimer.

Viele Giftstoffe befinden sich in den heutigen Produkten, die wir essen: Müsli, verarbeitete Getreideprodukte, Weizenmehl, industriell hergestellte gehärtete Fette, Margarine, heiß gepresste Öle wie Öl aus Mais oder Sonnenblumen, zu viel Zucker, verarbeitetes gentechnisch verändertes Soja, welches nicht fermentiert ist, Süßstoffe wie Aspartam, die schon in geringen Dosen krebsauslösend sind und sich im Körper ablagern. Schnell sammeln sich tägliche kleine Dosen über Jahre zu einem Berg krankmachender Menge an Giftstoffen an.

Getreideprodukte – das ungesündeste als gesund angepriesenes Lebensmittel

Die heutige menschliche Ernährung besteht zum Großteil aus Getreideprodukten, wie Weizen, Mais, Reis, Gerste, Hafer, et cetera. Auch spricht sich die deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihrer dargestellten Ernährungspyramide klar für den übermäßigen Konsum von getreidehaltigen Produkten aus. Die Realität ist aber, dass die meisten Säugetiere, übrigens auch unsere Haustiere wie Katzen und Hunde, nicht dazu gebaut sind, getreidehaltige Produkte zu verzehren und deren Toxine abzubauen, wie dies in der heutigen Menge üblich ist. Eine Ausnahme wären hierbei Ratten und Nagetiere, die ihre Verdauung so genetisch angepasst haben, dass diese die Giftstoffe auch in größeren Mengen abbauen können.

So ist es so, dass sich Getreideprodukte auch in dem Futter für Katzen und Kunde befinden. Unglaublich, aber wahr: Die gleichen modernen negativen Auswirkungen wie beim Menschen, Osteoporose, Diabetes, und Krebs, entstehen auch bei unseren besten Freunden!

Doch warum essen wir Menschen in so großen Mengen Getreide? Menschen essen dieses erst seit wenigen Tausenden von Jahren regelmäßig, und erst seit wenigen Generationen in so großen Mengen wie das heute ist. Unsere Genetik und Verdauung hat sich nicht für den Konsum angepasst. Pflanzen, im Besonderen Getreidesorten, müssen sich vor ihren Fraßfeinden schützen. Sie können nicht weglaufen, wenn Jäger und Sammler sich dazu entscheiden, sie zu verzehren. Also mussten sie Schutzmechanismen entwickeln, um sich vor Feinden zu schützen: Dazu gehörten zum Beispiel Toxine und Giftstoffe, die den Darm schädigen,

Toxine, die sich an Mineralien binden, und die Aufnahme der Mineralien sabotieren, und Giftstoffe, die die Aufnahme und den Verzehr wichtiger Nährstoffe und Proteine behindern.

Gluten ist der Giftstoff, welcher sich in praktisch allen modernen Getreiden befindet. Besonders bei uns Menschen schädigt Gluten den Darm, und macht die Darmwand durchlässig, so dass unverdaute Nahrungsbestandteile direkt vom Darm in den Blutkreislauf gelangen, und hierbei Entzündungsreaktionen auslösen. In der Fachsprache wird dies als „Leaky Gut Syndrome“ bezeichnet, durchlässige Darmwand, die auch Autoimmun-Krankheiten und Reaktionen erzeugt.

Zöliakie ist eine sehr starke Ausprägung einer Glutenintoleranz, die schon seit vielen Jahren bekannt ist. Selbst bei geringen Mengen Gluten können bei diesen Menschen dramatische gesundheitliche Auswirkungen auftreten. Zöliakie ist aber nur die Spitze des Eisbergs! Praktisch jeder Mensch ist in kleinen oder geringen Mengen intolerant gegenüber Weizen und Gluten enthaltenen Getreideprodukte. Die persönliche Toleranzgrenze ist neben genetischen Faktoren, so sind zum Beispiel Südländer etwas besser als Nordländer angepasst, um getreidehaltige Produkte zu verzehren, auch abhängig von der täglichen Aufnahme von Gluten. Intoleranzen und Unverträglichkeiten können sich also bei dem einen mehr oder weniger ausprägen, schädlich ist Gluten bei jedem Menschen! Wir Menschen besitzen keine Enzyme, um Gluten unschädlich aufspalten zu können.

Der führende Wissenschaftler Dr. Kenneth Fine in der Glutenintoleranz-Forschung, zeigte auf, dass praktisch 30 % aller Menschen direkt eine Glutenintoleranz aufweisen und rund 80 % aller Menschen eine genetische Veranlagung haben, dass diese sich ausbilden kann. Man könne dies auch als Katastrophe bezeichnen, da die Hauptnahrungsmittel, die heute in großen Mengen verzehrt werden praktisch alle aus Weizen bestehen. Viele Menschen sind sich dem übermäßigen Verzehr und der krankhaften Auswirkungen und schädlichen Auswirkungen von Zucker, Transfetten und ungesunden Nahrungsmitteln bewusst. Weizen, und Gluten sind jedoch eher weniger bekannt.

Sind Menschen, die Weizen verzehren, aber keine Symptome haben, wie Durchfall oder Immunprobleme, deswegen gesünder? Dies ist nicht so! Lange wurde angenommen, dass die schädlichen Auswirkungen der Toxine sich nur auf den Magen-Darm-Trakt beziehen. Doch neuere Studien bewiesen, dass eine Gluten-Intoleranz praktisch alle Zellen und Gewebesorten des Körpers beeinflussen kann, allen voran Gehirn, Fortpflanzungssystem, Magen und Leber, um nur ein paar wenige aufzuführen. Ein oft genanntes Beispiel ist die Migräne-Freiheit nach einer Umstellung auf eine getreidefreie Ernährung, welches von vielen Menschen berichtet wird. Zöliakie und Gluten-Intoleranzen werden auch in Verbindung gebracht mit degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Demenz ADHD, Arthritis.

Schließlich muss man auch erwähnen, dass Kreuzreaktionen mit anderen Lebensmitteln möglich sind, die einen ähnlichen molekularen Aufbau besitzen, wie der von Gluten. Eine Empfehlung ist hierbei zusätzlich zu dem Verzicht von Gluten-haltigen Produkten, auch gänzlich auf Getreide zu verzichten. Folgende Lebensmittel sind von ihrem Aufbau her ähnlich zu dem Eiweiß von Gluten: Kuhmilch, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Reis, Kartoffeln, Mais, Sesam. Im Großen und Ganzen, hauptsächlich Getreide oder auch Pseudo-Getreide. Wenn also eine Glutenintoleranz besteht, ist es auch möglich, dass Kreuzreaktionen auf die genannten Lebensmittel bestehen oder sich auswirken können. Das gesündeste für den Körper ist somit: auf alle gluten-haltigen Produkte zu verzichten, und auch Pseudo-Getreide nur bedingt zu verzehren.

Klassische Getreideprodukte, die Gluten enthalten, wie Weizen, Gerste, sollten komplett vermieden werden. Dies liegt begründet in folgenden Ursachen: Gluten, und weitere Antinährstoffe, wie Lektine und Phytate, die als Fraßschutzstoffe bezeichnet werden. Dazu sind Getreideprodukte hochglykämisch, lassen den Insulinspiegel sehr schnell ansteigen, belasten somit die Bauchspeicheldrüse und durch den erhöhten Insulinspiegel werden essenzielle hormonelle Stoffwechsel im Körper gestört.

Pseudo-Getreide, wie Buchweizen oder Reis enthalten kein Gluten. Beachten sollte man aber auch hierbei, dass zum Beispiel Vollkornreis in der äußeren Schale auch Fraßschutzstoffe enthält und an sich kein optimales Lebensmittel darstellt. Blanker Reis hingegen enthält praktisch nur Stärke / Kohlenhydrate, und wenig Mikronährstoffe, sollte also für einen ausgeglichenen Insulinspiegel nur in moderaten Mengen am Tag konsumiert werden.

Aus der deutschen Krebsforschung (Dr. COY) entspringt der Ratschlag von ungefähr 1-1,5 g Kohlenhydrate (unabhängig davon ob dies Glucose, Stärke, Fruktose) am Tag pro Kilogramm Körpergewicht maximal verzehrt werden, um den Insulinspiegel zu schonen, und auch das Krebsrisiko zu senken, da viele Krebszellen einen Stoffwechsel besitzen, der durch Glukose angetrieben wird, welche sich aus Stärke / Kohlenhydrate bildet. Fruktose ist hierbei auch nur eine bedingt sichere Kohlenhydrat-Quelle, dass gewisse Krebszellen auch diesen verwerten können.

Zusammenfassend: Klassische Getreideprodukte sollten auf keinen Fall verzehrt werden, da sie Toxine enthalten, die sich ansammeln, und Schäden im Körper bewirken.

Industriell hergestellte Öle und Fette

Industrielle Öle, im speziellen heißgepresst oder chemisch extrahiert, wie zum Beispiel Öle aus Soja, Sonnenblumen, oder Raps, sind eine neuzeitliche Erfindung und gibt es erst seit kurzem auf dem menschlichen Speiseplan. Sie wurden lange Zeit als angeblich gesunde Alternative zu gesättigten Fettsäuren angesehen, was aber definitiv falsch ist.

Evolutionär betrachtet war die menschliche Ernährung mit einem ausgewogenen Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren-Profil ausgestattet. Große Mengen an Fisch, oder auch wildes Fleisch, enthielten diese gesunden Fettsäuren, die als EPA und DHA bezeichnet werden. Forscher begründen auch das Wachstum und die Überlegenheit des menschlichen Gehirns auf dem Konsum von Omega-3-Fetten. Omega-6-Fettsäuren standen weniger auf dem Speiseplan, es gab vor 10.000 Jahren eben keine maschinell heißgepressten Öle und Fette oder Margarine.

Anthropologische Untersuchungen fanden heraus, dass ein Gleichgewicht zwischen Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren im Verhältnis von 1:1 bestand. Studien zeigen, dass unsere frühen Vorfahren vor der Agrar-Revolution (vor ca. 10.000 Jahren) und auch heutige Jäger und Sammler praktisch frei von heutigen modernen Entzündungsreaktionen waren: Erkrankungen des Herzens, Krebs, Diabetes, waren praktisch nicht bekannt, im Gegensatz zu heute.

Mit dem Anfang der industriellen Revolution wurden vermehrt Omega-6-Fettsäuren in die Ernährung eingeführt, hierbei mangelte es an gesunden Omega-3-Fettsäuren.

Auch veränderte sich das Fettsäurenprofil von Fleisch hin zu einem höheren Omega-6-Gehalt, wenn Tiere statt natürlichem Futter, mit Kraftfutter / Mastfutter gefüttert werden, welches Getreide, Mais oder Soja enthält. Der Mensch konsumierte also noch mehr schlechte Fette.

Eine weitere Ursache in der heutigen erhöhten Aufnahme der schlechten Fettsäuren bestand darin, dass gegen Ende des 20. Jahrhunderts vielmehr pflanzliche Fette in der Ernährung aufgenommen wurden: Nicht nur gehärtete Fette, wie zum Beispiel Margarine, auch minderwertige Öle aus Soja, weisen ein unausgeglichenes Fettsäuren-Profil auf, welches Entzündungsreaktionen hervorruft. Heute ist es mühelos möglich, 10-20 Mal so viele Omega-6-Fettsäuren aufzunehmen, wie das zur gesunden Zeit unserer Vorfahren oder den Jägern und Sammlern von heute ist.

Das heutige Resultat dieser mangelhaften Ernährung sind körperweite Entzündungsreaktionen, wie: Erkrankungen des Herz-und arteriellen Systems, Diabetes, Übergewicht, Arthritis, Asthma, Krebs und Problem mit dem Immunsystem. Zudem gibt es eine sehr starke Korrelation bei der Einnahme von minderwertigen Omega-6 Fettsäuren und arteriellen und koronaren Erkrankungen sowie der Sterblichkeitsrate. So haben Menschen in der USA das größte Risiko an Herzkrankheiten zu leiden, neben der höchsten Rate an Übergewichtigen sind sie auch der größte Konsument Omega-6-Ölen und Fetten. Studien zeigen zum Beispiel, dass einfacher Austausch von billigem Pflanzenöl durch hochwertiges Olivenöl das Risiko der Sterblichkeit um praktisch 70 % reduzierte, wobei hier immer noch ein Verhältnis 4:1, Omega-6 zu Omega-3 bestand.

 

Empfehlung: Man verzichte auf heißgepresste Öle, und man ersetze gehärtete Fette, wie Margarine, durch gesunde Butter, und benutze gesunde Öle, wie Olivenöl, oder Öl aus Macadamia oder auch hitzestabile Öle wie Kokosnuss-Öl. All diese genannten Produkte weisen ein besseres Omega-6 zu Omega-3-Verhältnis auf, sind hitzestabil beim Kochen und Braten und bestehen teilweise aus gesunden gesättigten Fettsäuren.

Zucker

Die schnellste Möglichkeit der Gesundheit Schaden zuzuführen!

Schon Wartburg fand 1926 – 1930 heraus, dass Krebszellen einen bestimmten Stoffwechsel haben, der sich primär durch Glukose, teilweise auch Fruktose ernährt, der aus Stärke oder auch Kohlenhydrate resultiert. Schon aus der deutschen Krebsforschung gab es 2006 Empfehlungen, die tägliche Menge an Kohlenhydraten zu reduzieren, zum Schutz der eigenen Zellen und zur Krebsprävention. Doch nicht nur beim Thema Krebs spielt Zucker eine Rolle, sondern auch bei der Entstehung von Insulinresistenz, Diabetes, Übergewicht und zahllosen weiteren Krankheiten.

Oft verwechselt wird der Begriff Zucker und der Begriff Kohlenhydrate. Kohlehydrate stehen hierbei als Oberbegriff, und beinhalten Stärke, Zucker, Fruktose und weitere Zuckerarten, die sich in der Wirkung auf den menschlichen Körper unterscheiden, und auch im Aufbau unterschiedlich sind. Festhalten lässt sich einfach: zu viel Zucker löst Krankheiten aus. Eine erhöhte Aufnahme von Kohlenhydraten erzeugt auch ein saures Niveau im Darm, so dass hier Verdauungsprobleme auftreten können. Neuere Studien belegen sogar, dass ein zu hoher Kohlenhydrat-Pegel bei der Absorption von Proteinen hinderlich ist. Und natürlich allgegenwärtig sind Übergewicht, durch eine zu hohe tägliche Aufnahme an Kohlenhydraten oder Zucker.

Obst gilt als unproblematisch, da es wirklich sehr schwer ist täglich und regelmäßig ein bis 2 kg Obst zu verzehren, um einen gefährlichen Blutzuckerspiegel zu erzeugen. Das Problem besteht in den üblichen Säften, Softdrinks und zudem getreidehaltigen Lebensmitteln, aber auch Reis oder Kartoffeln, Brot, Pizza, Pasta oder auch Müsli. All diese stärkehaltigen Produkte werden schnell im Körper in Glukose, teilweise auch in Fruktose, umgewandelt. Zu viel Zucker ist im Körper pures Gift und stellt neben unausgewogener Bewegung eine der primären krankmachenden Ursachen in unserer heutigen Lebensweise dar.

Empfehlung: Aus der dt. Krebsforschung (Die 8 Anti-Krebs-Regeln, Coy, 2006) entspricht die Menge von 1 – 1,5 gramm pro Kilogramm Körpergewicht täglicher Höchstmenge an Kohlenhydraten. Be einem 70 Kilogramm schweren Menschen wären das ca 70 – 105 gramm pro Tag. Forscher aus dem englischen Sprachraum, wie Gary Taubes (Why We Get Fat), sehen diesen Wert ähnlich.

Soja – doch nicht so gesund, wie immer gedacht!

In der Vergangenheit wurde Soja als das Nonplusultra der gesunden Lebensmittel betrachtet, doch dies ist wirklich nicht so! Viele Soja-Produkte stammen aus gentechnisch veränderten Pflanzen, sind hochgradig durch Pestizide, Fungizide, und weitere chemische Mittel belastet und beinhalten pflanzliche Hormone, die den menschlichen Hormon-Spiegel drastisch stören. Was hierbei an den unwiderlegbaren Tatsachen traurig ist, ist dass vielerlei diese nicht akzeptiert werden, obwohl wissenschaftlich fundierte Belege dafür existierend, dass Soja krank macht und sogar bei Männern, unabhängig vom Alter, die Samenqualität beeinträchtigt!

Die einzigen Ausnahmen, sind hierbei fermentierte Sojaprodukte, aus nicht-gentechnisch-veränderten Pflanzen. Dies ist übrigens auch das, was die asiatische Bevölkerung seit mehreren Jahrhunderten, fast mehreren 1000 von Jahren konsumiert. Leider wird im alltäglichen Halbwissen immer proklamiert, dass Asiaten länger leben, da sie mehr Soja-Produkte konsumieren. Doch leider wird dabei bewusst übersehen, was gesunde und was ungesunde Soja-Produkte sind. Dies waren fermentierte Soja Produkte, nicht verarbeitet, und auch aus Nicht-gentechnisch-veränderten Pflanzen. Also praktisch genau das Gegenteil der heutigen „Soja-Lebensmittel“… Toxine und krankmachende pflanzliche Hormone, die den menschlichen hormonellen Zyklus und Stoffwechsel negativ beeinflussen, werden durch die Fermentierung zum Großteil eliminiert. Zusätzlich werden in asiatischen Ländern nur moderate bis kleine Mengen an Sojaprodukten konsumiert: Studien ergaben ca.10-30 g pro Tag, das ist sehr wenig.

Leider ist es in der heutigen Ernährung doch nicht so einfach, Quellen von Soja überall aufzuspüren! Soja findet sich häufig in Protein-Isolaten, Mehl, Lecithin, oder auch in Ölen, die als billige Frittieröle benutzt werden, oder auch in verarbeiteten Lebensmitteln benutzt werden. Deswegen: auf den ersten Blick nicht sofort ersichtlich, weswegen sich viele Menschen nicht klar sind, dass sie unglaublich viel Soja täglich konsumieren. Man muss also kein Tofu-Liebhaber sein, um dennoch unbewusst Soja-Produkte zu sich zu nehmen.

Wie macht uns Soja krank?

Hier eine kurze Liste Ausführung:

Soja enthält Phytate, die die Absorption von Mineralien, wie Calcium oder Magnesium behindern. Soja behindert die Vitamin-D Synthese, so dass das Vitamin-D-Defizit bei vielen Menschen noch verschlimmert wird. Die pflanzlichen Hormone im Soja stören hormonelle Prozesse, besonders im Bereich der Fortpflanzungsorgane und haben das Potential Unfruchtbarkeit auszulösen und Brustkrebs in Frauen zu verursachen. Verarbeitetes Soja-Protein wandelt sich in krebserregende Nitrosamine. Soja kann das Wachstum von Tumoren auslösen, die auf Östrogene anschlagen.

Drastischer Weise fanden zum Beispiel Studien heraus, dass bei einem moderaten Konsum von gerade mal einer Tasse Sojamilch pro Tag Männer 50 % weniger Spermien hatten, als die Vergleichsgruppe, die kein Soja konsumierte. Erschreckend! Schon 1992 fand das Gesundheitsministerium der Schweiz heraus, dass zwei Tassen Soja-Milch am Tag ungefähr das Äquivalent von Östrogen einer Anti-Baby-Pille enthielten. Es gibt zahlreiche Studien, die unwiderlegbar die negativen Auswirkungen durch Soja-Produkte belegen. Zum Schutze der eigenen Gesundheit deswegen: kein Soja! Besonders die fatalen und schädlichen Auswirkungen auf Säuglinge und Kleinkinder, die Soja konsumieren sind dramatisch: Fruchtbarkeits- und Entwicklungsstörungen, die irreparabel sind.

Zusammenfassend: Vermeide Toxine

Produkte aus Getreide, besonders aus Weizen, sollte man komplett aus der Ernährung weglassen, wegen der Gefahr von Gluten, Phytaten und Lektinen, die Auto-Immun-Reaktionen und Krankheiten auslösen, sowie die Darmwand und Darmbarriere schädigen. Vollkorn ist wegen den in der Rinde sich befindenden Fraßschutzstoffe noch gefährlicher, als blankes Weizenmehl und sollte erst recht komplett aus der Ernährung gestrichen werden. Dies gilt ebenso für Naturreis, oder auch andere Vollkornprodukte, die noch die Schale enthalten.

Aus Gründen der Krebsprophylaxe und einem gesunden Insulinspiegel empfiehlt sich auch eine moderate Kohlenhydrat-reduzierte Ernährung, hierbei ist es am einfachsten auf verarbeitete zuckerhaltige Produkte zu verzichten, die sich oftmals in Softdrinks, Säften, Süßigkeiten und dergleichen befinden.

Pflanzenöle, besonders verarbeitete oder heißgepresste Öle verursachen im Körper Entzündungsreaktionen, und sollten durch hitzestabile Öle und Fette ersetzt werden, wie Butter, oder auch Kokos. Für ein Salatöl empfiehlt sich das sehr gesunde kaltgepresste Olivenöl, jedoch nicht zum Braten / Backen, da es bei höheren Temperaturen oxidiert.

Der Konsum von Soja-Produkten ist unstreitig zu vermeiden. Die krankmachenden Auswirkungen sind drastisch und offenkundig.

Dies sind schädliche Stoffe in den Lebensmitteln, die dein körperliches System schädigen. Dir bekannt mögen krebserregende Dieselpartikel sein? So etwas gibt es auch in Lebensmitteln.

  • Der Killer Nr. 1 ist hierbei Zucker. Ob nun als Kohlenhydrate , Stärke oder Zucker bezeichnet. Gemeint ist damit immer Glukose, Fruktose oder eine Mischung dieser.
  • Nr. 2
. Vollkorn. Ja. Dir wurde immer beigebracht nur vollkornhaltige Produkte zu konsumieren. Doch das ist falsch. In der äußeren Schale befinden sich besonders viele Toxine und Giftstoffe. Stichworte hier sind Phytate, Lektine. sowie im inneren befindet sich WGA Agglutinin und Gluten. So schockierend wie diese Wörter sich anhören, so krankmachend sind diese auch.

Diese Stoffe schädigen deine Darmwand, machen diese durchlässig für weitere Gifstoffe. Dein Körper reagiert mit einer Entzündungen, um diese Fremdkörper zu beseitigen.

Dein Immunsystem ist geschwächt und runter gefahren bietet es weiteren Schädlichen Substanzen keine Paroli mehr : dein Körper wird krank! Das ist nicht Paleo!

Überfischung

Ein viel ernsteres Problem als Quecksilber in Fischprodukten ist das Überfischen der Ozeane und Meere.
 Es wird mehr Fisch gefangen, als dieser sich reproduzieren kann, so dass die natürlichen Ressourcen der Ozeane sich verschlechtern werden.

Natürlich bedeutet dies nicht, dass man aufhören sollte Fisch generell zu essen.
 Aber die Herkunft ist wie bei allen Nahrungsmittel von wichtiger Bedeutung: 
Nachhaltig erwirtschaftete Quellen wie zum Beispiel das MSC-Symbol, oder auch Fische zu verzehren, die in der Nahrungskette weiter unten stehen, wie zum Beispiel Sardinen.

Zuchtfisch gegenüber Fangfisch

Eine mögliche Lösung, das Überfischen zu verhindern, scheint Zuchtfisch zu sein.

Der Glaube, man könnte Fisch in Farmen, wie Tiere züchten trügt.

Das ökologische System der Meere ist viel komplizierter, als eine Schweinemast. Und erstaunlicherweise kann Zuchtfisch sogar weiter unten stehende Fischsorten eliminieren, da diese als Nahrung für höher stehende Zuchtfische stehen.

Gezüchteter Fisch ist zudem weniger nährstoffreich, wird oftmals mit Antibiotika und anderen Medikamente gefüttert.

Wichtig zu wissen, ist das diese generelle Regel nicht für Austern gilt. Diese machen sich hervorragend in der Zucht, und stellen eins der nachhaltigsten Meeresfrüchte dar, dies gibt.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die beste Fischquelle aus nachhaltigem Fischfang besteht.

Zu
 der Paleoernährung gehören Fisch und Meeresfrüchte dazu.

Natürlich konzentrieren wir uns nicht nur auf Thunfisch in Dosen, sondern auch frisch gefanger Hering, Makrelen oder Lachs befinden sich dabei! Gelegentliche Schrimps und Muscheln runden die Mahlzeiten ab.

Die gesundheitlichen Vorteile

Fisch und Meeresfrüchte enthalten ein ausgezeichnetes Omega 6-zu Omega 3-Fettsäuren-Profil. Dieses ist sehr ausgeglichen und in vielen Fischsorten 1:1. Fischprodukte stellen eine gesunde Möglichkeit dar, weitere Omega-3 Fettsäuren aufzunehmen, die wir in der modernen Ernährung zu wenig konsumieren.

  • Selen: wichtig für die Schilddrüse, und auch die geistige Gesundheit, Fisch ist ein hervorragender Lieferant für dieses wichtige Mineral, welches wir ansonsten in größeren Mengen nur in der Paranuss finden.
  • Jod: auch wichtig für die Funktion der Schilddrüse, so unterstützt Jod die Fruchtbarkeit und das Immunsystem. Obwohl viele Salze heute mit Jod angereichert sind, ist es möglich, einer Unterversorgung zu bekommen.
  • Calcium: Lachs unser Sardinen sind eine ausgezeichnete Quelle dieses wichtigen Minerals.

Doch was ist mit Quecksilber im Fisch?

Die berechtigte Sorge, dass Fischprodukte Quecksilber enthalten besteht.

Besonders Raubfische, wie Thunfisch oder größere Lachse, sammeln diese Schwermetall durch den Verzehr kleinerer Fische in der Nahrungskette an.

Doch, glücklicherweise hilft Selen, als wichtiges Mineral, dieses Quecksilber zu neutralisieren.

Selen bindet sich an dieses Quecksilber, so dass es sich nicht im Körper abgelagert.

Deswegen lässt sich einfach festhalten: eine Portion Fisch, ist besser als keine Portion Fisch!

Die Sorge um Quecksilber im Fisch ist berechtigt, aber unbegründet und ohnehin ist die größte Gefahr für uns Menschen nicht die minimalsten Mengen Quecksilber in Fisch, die durch Selen ohnehin gebunden werden, sondern Quecksilber(Amalgam)-Füllungen in unseren Zähnen.

Weidehaltung gegen Masthaltung

Die zweifelhafte Fütterung durch Kraftfutter enthält in der üblichen Zusammensetzung eine Mischung von Sojaextrakt, Mais, und auch Gersten/Weizen-Schrot. Diese wird verniedlichend als Kraftfutter bezeichnet. Dennoch: Die daraus resultierende schlechtere Fleischqualität werden wir uns nun anschauen.

Warum Weidehaltung und Grasfütterung besser ist

Gesünder, schmackhafter, und ökologisch besser. Aber nicht nur diese Vorteile, sondern auch das bessere Verhältnis der Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren ist ein weiterer Vorteil.

Denn, wie wir in den vergangenen Kapiteln festgestellt haben, ist ein ausgeglichener Omega-3-Spiegel vorteilhaft, um Entzündungen, und chronische Erkrankungen vorzubeugen.

Fleisch aus Weidehaltung/Grasfütterung enthält zudem mehr Eisen, mehr Vitamine, da die Tiere ihre natürliche Ernährung bekommen.

Es empfiehlt sich also, soweit dies aus Kostengründen möglich ist, zum Zwecke der eigenen Gesundheit, auf Fleisch aus Weidehaltung zu achten.

Woran man dieses Fleisch erkennt?

Solange es nicht deklariert ist, muss man davon ausgehen, dass das Fleisch aus Masthaltung/Kraftfutter stammt.

Der Weg zum örtlichen Bauern, oder Metzger, wird einem nicht erspart bleiben, da in den üblichen Großmärkten nur industriellen hergestellte Fleischprodukte aus Masthaltung mit Kraftfutter geliefert wird.

Sollte Weidefleisch, aus Kostengründen, oder aus praktischen Gründen, nicht zu beziehen sein, empfiehlt sich zumindest eins: fettarmes, und mageres Fleisch zu verzehren und es mit gesunden Fetten anzubraten (Butter, Butterschmalz, Palmfett, Kokos).

Beste Fleischsorten

Als eins der wichtigsten Elemente bei Paleo ist die Ernährung mit gesunden Fleischquellen.

Dazu werde ich die jetzt zeigen, welche sich dazu am besten eignen, damit du dich gesund und vital ernährst.

Weidetiere

Dazu gehört Rind, Ziegen, Lamm, und Wildfleisch.

Diese weisen einen ausgezeichnetes Fettsäure-Profil auf, enthalten gesunde gesättigte Fette, und wenige instabile mehrfach ungesättigte Fettsäuren(PUFAs).

Die beste Quelle bekommt man, wenn man auf Weidehaltung und Grasfütterung achtet.

Weidehaltung Fleisch

Wie kann ich wissen, ob das Fleisch aus Weidehaltung stammt? Gehe einfach davon aus, dass, sobald nicht deklariert ist, das Fleisch aus Masst stammt. Ansonsten würde es draufstehen! Um zu erfahren, ob das Fleisch aus Weidehaltung stammt sollte man in einer Metzgerei fragen.

Geflügel

Dazu gehört Huhn, Truthahn, Gänse, Enten und natürlich auch Pute.

Dieses Fleisch ist oftmals günstiger als Weidefleisch, enthält aber mehr ungesunde mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Fisch und Meeresfrüchte

Dazu gehören Lachs, Thunfisch, Hering, Schrimps, Muscheln.

Sie enthalten sehr viel gesundes Jod, Selen, und sind eine ausgezeichnete Omega-3-Quelle. Fische aus Aquakultur eignen sich aufgrund oftmals zweifelhafter Haltebedingungen und Futterqualität, eher weniger. 
Man greife bevorzugt zu frisch gefangenem Meeresfisch.

Schwein

Ist oftmals günstiger als Geflügel und Weidefleisch.

Enthält aber ein schlechteres Fettsäure-Profil, und mehr ungesunde PUFAs.
 Auch sind Halte- und Fütterungsbedingungen selten optimal. 
Obwohl es eine günstiger Fleischquelle darstellt, empfiehlt sich der Konsum nur in Moderation und wenn, empfiehlt sich mageres, fettarmes Fleisch (Fett ist ein Schadstoffspeicher).

Verarbeitete Fleischsorten

Dazu gehören Speck, Schinken, und natürlich auch Salami.

Diese enthalten ungesunde Chemikalien, wie Nitrate und Nitrite, Kochsalze, oftmals Zucker, und sind zu dem geräuchert.

Sie eignen sich nicht wirklich als gesundes Fleisch.

Das es aber vielen Menschen schwer fällt, aus praktischen und auch geschmacklichen Gründen, auf diese Fleischsorten zu verzichten, empfiehlt sich der Konsum nur in Moderation, wenn möglich, auch komplett wegzulassen.

Generell empfehlen sich diese Fleischsorten nicht, um den regelmäßigen täglichen Kalorien Bedarf zu stillen. Man koche oder brate Fleisch selbst und lege es doch als “Wurst” am nächsten Tag in die Frühstücksdose.

Paleo Essensliste

Kurz und knapp, werde ich dir nun mit diesem einfachen Spickzettel zeigen, welche Lebensmittel du vermeiden sollst, und welche gesund sind für dich zu essen.

Nun gibt es keine Ausrede mehr, schnelle einfache und gesunde Mahlzeiten zu zubereiten, oder nicht mehr zu wissen, was man einkaufen soll! Ab jetzt wirst du aufgeklärt, und entspannt den nächsten gesunden Einkauf unternehmen!

  • Gesunde Lebensmittel:
Tierische Produkte, wie unverarbeitetes Fleisch, Eier, tierische Fette, wie Schmalz.
  • Gemüse: alle nicht stärke-haltige Gemüsesorten.
  • Früchte: alle frischen Früchte.
Nüsse: Macadamia-Nüsse, Haselnüsse, Mandeln.
  • Milchprodukte: BIO Butter aus Weidehaltung, Ghee (geklärte und gereinigte Butter)
  • 
Öle: Kokosnuss, Olive, Avocado.
  • Weitere Lebensmittel: Kokosnuss-Milch, Tee, alle Kräuter, Gewürze, und Essig.
  • Lebensmittel, die in Maßen o. k. sind:
Leicht verarbeitete Fleischprodukte, wie Speck.
  • 
Gemüse: stärke-haltige Pflanzen, wie Kartoffeln oder Yams.
  • Früchte: getrocknetes Obst, eingemachtes Obst, und Marmeladen.
  • Getreideprodukte: weißer, geschälter Reis(besteht nur aus Kohlenhydraten und Glukose, und enthält leider weder Nährstoffe noch glücklicherweise Toxine)
  • Pseudogetreide wie Buchweizen(diese sollten eingeweicht werden, um Phytate und Phytin-Säure zu minimieren).
  • Milchprodukte: Kefir, Ziegenkäse, nicht pasteurisierte und nicht homogenisierte Rohmilch und fermentierter Joghurt.
  • Andere Lebensmittel: dunkle Schokolade, Kaffee, alkoholische Getränke (dazu später mehr)

Verbotene Paleo Lebensmittel die du auf jeden Fall dringend vermeiden solltest:

  • Obst und Früchte: Fruchtsäfte
  • 
Getreideprodukte: vermeide alle Getreideprodukte, besonders Vollkorn-Produkte, Mais und Weizen.
  • Hülsenfrüchte: Soja, Bohnen, Linsen, Erdnüsse.
  • 
Milchprodukte: pasteurisierte und homogenisierte Milch und Produkte davon, verarbeitete und zuckerhaltige Milchprodukte.
  • Öle und Fette: Margarine, billige Pflanzenöle, wie Sonnenblumen-Öl, Soja-Öl, etc.
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Sonstige Lebensmittel: Softdrinks.

Softdrinks und Cola? Diese haben mit Sicherheit nichts in einer gesunden Ernährung zu tun! Auch Diät-Getränke, gehören nicht dazu. Diese sind zum Großteil mit schädlichen Süßstoffen, und anderen Zusatzstoffen(Phosphorsäure, Zucker) belastet.

Auch fertige Fruchtsäfte, gehören nicht zu einer gesunden Lebensweise und nicht zur Paleoernährung.

Ohnehin, sind die wenigen verbleibenden Vitamine durch lange Transportwege, oder die Haltbarmachung durch Erhitzung dieser Säfte kaum noch existent.

Sobald du dich von Säften, Softdrinks, und ungesunden Getränken gelöst hast, wirst du in der gesunden Ernährung so etwas nicht mehr vermissen.

Doch wie viel Wasser am Tag ist notwendig?

Dazu musst du bedenken, dass du viel Flüssigkeit am Tag auch durch die Nahrung aufnimmst: Obst, und Gemüse, liefert dir eine hervorragende Versorgung des lebensnotwendigen Wassers.

Dein Durst wird dir die richtige Menge des zu trinkenden Wassers zeigen, solange du keine akuten gesundheitlichen Probleme hast.

Unser Geschmackssinn ist der beste Indikator, wie viel Wasser wir am Tag trinken sollten.

Solltest du Wasser trinken, empfiehlt es sich dies aus Gläsern, Edelstahl, oder auch keramischen Produkten zu konsumieren. Wasser, welches sich in Kunststoff-Flaschen befindet, sollte vermieden werden.

Ist gezapftes Wasser gesünder, als Leitungswasser? Interessanterweise sind die Prüfungen, die bei unserem sprudelnden Wasser durchgeführt werden, viel geringer, als das, was beim Leitungswasser kontrolliert wird. Zudem ist, je nach Örtlichkeit, Mineralwasser bis zu 4000 mal so teuer wie Leitungswasser pro Liter.
Von den ökologischen Konsequenzen, wie Transport, oder der Herstellung von Plastikflaschen, sprechen wir noch gar nicht.

Fazit:
 Dein Durst wird dir sagen, wann du trinken sollst, oder genug davon hast.
 Leitungswasser, oft gemieden, ist besser und stärker kontrolliert, und zudem günstiger, und besser für die Umwelt!

Und um das tägliche Glas Wasser etwas köstlicher zu machen, können sich Pfefferminze, Zitronensaft, und auch Teesorten dazu eignen.

Eine gesunde Darmflora bei Paleo

Interessanterweise bist du nicht der einzige, der in deiner Haut steckt! Du hast jede Menge hilfreiche Freunde, die in deinem Darm Leben. Ungefähr 100 Trilliarden! Diese Ansammlung Bakterien bezeichnet man als Darmflora. Viele davon sind sehr hilfreiche und freundliche Bakterien, die dir helfen, Nahrung zu verdauen, Krankheiten abzuwehren, und auch dein Immunsystem zu unterstützen.

Eine gesund ausgeprägte Darmflora ist fundamental wichtig für deine Gesundheit. Ohne diese, kannst du nicht vital und gut ernährt durch das Leben gehen. Warum nicht gut ernährt? Weil eine kranke Darmflora es schwer macht, Nahrung optimal zu verdauen.

Leider, sind viele Produkte, die wir heute verzehren, nicht wirklich förderlich für unsere Darmflora. Diese modernen heutigen Angreifer beschädigen die guten Bakterien im Darm und erzeugen ein Wachstum schädlicher Bakterien in der Darmflora.

Die Konsequenzen zeigen sich in bestimmten Krankheiten direkt. Aber auch auf den ersten Blick damit nicht verbunden zu sein scheinende Krankheiten, wie Diabetes, oder auch Autoimmun-Krankheiten, liegen eine gestörte Darmflora zu Grunde.

Was stört diese wichtige Darmflora? 
Toxine in der Nahrung, allen voran Getreideprodukte, Antibiotika, Stress, ungesunde Pflanzenöle, verarbeitete Lebensmittel, und natürlich auch Gluten , stören die Darmflora.

Und was hilft, den Damm zu sanieren? Gesunde Fette, fermentierte Lebensmittel, probiotische Produkte, ausreichend Schlaf, und mit täglichen Stress auf gesunde Art und Weise umzugehen.

An fermentierten Produkten eignen sich besonders gut Sauerkraut, Kimchi, Kefir und Joghurt aus Rohmilch (nicht pasteurisiert).

Spezielle probiotische Produkte helfen auch, die Darmflora zu sanieren, und eignen sich als therapeutische Nahrungsergänzung.Glücklicherweise wirst du aber in diesem Paleo Ratgeber schon einiges gelernt haben, wie du nicht nur deine Gesundheit auf Vordermann bringen kannst, sondern auch deine Darmflora und Gesundheit glücklich machst.

Paleo Ernährungspyramide

Die Paleo Ernährungspyramide mit ausführlicher Beschreibung jetzt für dich auf PALEO24!

Inhaltsverzeichnis

  • Wie wichtig ist Gemüse?
  • Soll ich Obst essen?
  • Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier – was beachten?
  • Nüsse, Samen, Butter machen nicht dick!
  • Gewürze, Kräuter, Supplemente stärken den Körper!

Wie wichtig ist Gemüse?

Der Großteil eurer Ernährung sollte aus Gemüse bestehen. Denn Gemüse enthält eine große Anzahl von Nährstoffen, die für euren Körper entscheidend und wichtig zur Funktionen sind.

Jedoch muss ich auch hier sagen, dass Gemüse längerfristig nicht sättigt. Damit ihr dennoch nicht hungern müsst, werden Produkte gegessen, die viele Proteine oder viel Fett enthalten.

Soll ich Obst essen?

Auf Obst solltet ihr nicht verzichten in der Paleodiät.

Obst enthält genauso wie Gemüse wichtige Nährstoffe für euren Körper.

Ihr müsst jedoch etwas aufpassen, dass ihr nichts zu viel Obst esst, denn der in dem Obst enthaltene Fruchtzucker kann bewirken, dass euer Insulinspiegel ansteigt, dadurch ihr in die Gefahr kommt, ab einer bestimmten Menge Kohlenhydrate am Tag zuzunehmen.

  • Oder die andere Seite: Ihr macht euch das Leben etwas schwerer, wenn ihr abnehmen wollt und zuviel Kohlenhydrate aufnehmt.

Ich handhabe es selbst so, dass ich ca. eine Portion oder zwei Portionen Obst pro Tag esse. Dies kann ein Apfel, eine Biene, eine Banane, oder auch jede andere etwa faustgroße Portionsobst sein.

Es empfiehlt sich, dass euer Gemüse aus örtlichem Anbau stammt, sollte dies nicht möglich sein, zumindest Bio Anbau entspricht. Es wird dabei weniger Dünger, weniger Pestizide benutzt, und es setzt eurem Körper weniger Schadstoffe aus.

Wenn nicht anders möglich: GUT waschen – spezielle Seife benutzen oder die Schale entfernen!

Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier – was beachten?

Alle diese genannten tierischen Produkte enthalten sehr viele Proteine, die wichtig für eure Muskulatur, und natürlich andere Funktionen eures Körpers sind.

Bitte achtet darauf, dass wenn ihr tierische Produkte essen tut, diese Bio sind oder auch aus örtlichem Anbau entsprechen.

Organische oder Tiere durch Weidehaltung sind hierbei die besten, da diese einen viel besseres Omega 3 Verhältnis besitzen, als typische Massentierhaltung.

Fisch solltet ihr generell nur aus wildem Fang beziehen, vermeidet Aquakulturen, denn diese sind hochgradig mit Hormonen, Antibiotika, und Pestiziden belastet. Wenn nich anders möglich, dann zumindest aus zertifizierter Aquakultur – machmal gibt es auch BIO Aquakulturen!

Eier sind hervorragend! Jegliche Besorgnisse wegen Cholesterin könnt ihr vergessen!

Achtet auch hierbei auf Bioprodukte, Freilandhaltung, also auf möglichst hochwertige Eier.

Hühnereier enthalten sehr viele Mineralien, Nährstoffe, gesunde Fette – sie sind ein hervorragendes Produkt um euren Körper gesund und fit zu halten!

Nüsse, Samen, Butter sind wichtig und machen nicht dick!

Der Pyramide auf oberer Stelle, werden diese Produkte doch die meisten Kalorien in eurer Ernährung ausmachen.

Der Grund hierbei ist einfach: euer Insulinspiegeln steigt nicht in die Höhe, wie dies bei Kohlenhydraten der Fall ist, und die Produkte sättigenden viel mehr und längerfristig.

Einfach merken: Fett macht nicht dick! Was euch dick macht ist ein erhöhter Insulinspiegel, hervorgerufen durch Insulinspiegel erhöhende Produkte, wie Kohlenhydrate, Zucker, oder Vollkornprodukte, Nudeln, Reis…

Gesunde Öle sind zum Beispiel Öle aus Oliven, oder Kokosnuss.

Gesunde Fette: Butter, Butterschmalz.

Gewürze, Kräuter, Supplemente stärken den Körper!

Gewürze und Kräuter enthalten gesunde Nährstoffe, wichtig für euren Körper.

Supplemente kann ich nur dann empfehlen, wenn ihr euch besonders sportlich betätigt. Hier gibt es für mich nur ein wirklich funktionierendes Supplement: Creatine / Kreatin.

Im Winter könnt ihr nach Rücksprache mit eurem Arzt auch Vitamin-D Präparate benutzen, da die Aufnahme von Licht und somit die Bildung von Vitamin-D während der Winterzeit verringert ist.

Fett. Die Wahrheit

Gesundes Fett ist einer der wichtigsten Bereiche in Paleo. Vergesse bitte erstmal alles, was du über Fette weißt.

Zuerst einmal machen Fette nicht Fett.

Dick macht dich eine hochkalorische, nährstoffarme Ernährung, die zudem stark kohlenhydratlastig ist.

Das beste Beispiel dazu sind die extrem gestiegenen Zahlen der übergewichtigen Menschen in fast alle ehemaligen Industriestaaten.

Zucker, verarbeite Lebensmittel, sitzende Tätigkeiten, Gifte und Toxine durch pharmakologische Produkte, Strahlung, emotionale Probleme und vieles mehr: Dies sind die Hauptverursacher unserer heutigen desaströsen Gesundheit.

Zumindest an einem, kannst du dich sofort widmen:

  • Gesunde Ernährung, allen voran mit der Paleodiät und diesem Ratgeber!

Und ganz im Gegenteil zu bekannten Unwahrheiten sind gesunde natürliche Fette essentiell für unsere Gesundheit, Wohlergehen.

Denn diese Schleppen wir seit Tausenden von Jahren schon als Steinzeit Menschen in unserer Lager. Dennoch sind nicht alle Fette gleich. Welche gesund und welche dennoch krank machen und Welche Fette dies sind, dazu gleich mehr.

Mir ist hier zuerst nur wichtig, dass du dich zuerst geistig frei machst und offen bist zu lernen, dass gesunde Fette gut für deine Gesundheit und Ernährung sind. Eine kurze Anmerkung: in der Fachsprache werden Fette als gesättigte Fettsäuren bezeichnet, in der Kürze bezeichne ich gesättigte Fettsäuren aber als Fett, nur damit du dich nicht wunderst. Gemeint ist das gleiche.

Natürlich vorkommende gesunde Fette sind gesund, nährstoffreich, und schmackhaft. Diese kommen in der Regel aus tierischen Quellen, ganz im Gegenteil zu künstlichen und verarbeiteten Fetten, welche ungesund sind, da diese stark industriell verarbeitet sind.

Die 3 wichtigsten Fette

Gesättigte Fettsäuren: finden sich in tierische Produkten wie Butter, aber auch in Fleisch, und Kokosnuss-Öl.

Sind Sie hitzestabil, und eignen sich exzellent für Kochen und Braten. Sie Sind leider in der Vergangenheit oftmals fälschlicherweise in Verruf geraten, doch dies stimmt nicht! Sie erzeugen keine Krankheiten, und sind im Gegenteil dazu essenziell, lebenswichtig, und fördern die Gesundheit, wenn diese aus den richtigen Quellen stammen

  • Butter
  • Gesunde Fleischprodukte
  • Kokosnussöl
  • Palmöl

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Finden sich zum Beispiel Olivenöl, sind nicht so stabil wie gesättigte Fettsäuren, aber dennoch sehr gesund, wenn man sie möglichst pur verwendet, also nicht zum braten unter hohen Temperaturen. Und werden als gesundes fett bezeichnet. Empfehlenswert sind diese als Öle für Salate. Achte auf kalt gepresste Öle!

Mehrfach-ungesättigte-Fettsäuren (PUFA)

Finden sich in fast allen verarbeiteten, und industriell hergestellten Ölen und Fetten. Es wird schnell ranzig und ist unter Hitze chemisch instabil. Obwohl diese Fette überall zum Braten und Frittieren benutzt werden eignen sie sich nicht wirklich dazu.

Erhitzte PUFA Fette werden oxidativ, erzeugen Entzündung im Körper, und sind schädlich für deine Gesundheit.

Dennoch, gibt es zwei Untertypen, die wichtig sind zu erkennen: Omega-3, und Omega-6, Fettsäuren, von denen die Omega-3-Fettsäuren sehr wichtig sind. Dazu später mehr.

Die Wahrheit über gesättigte Fette

Gleich vorweg: es gibt keine stichhaltigen (Doppelblindstudie, Langzeitüberwachung über mindestens fünf oder zehn Jahre) Beweise, dass gesättigte Fette schlecht für die Gesundheit sind. Herzkrankheiten auslösen oder auch Herzinfarkte, wie dies immer der Vergangenheit angegeben wurde. Leider halten sich Halbwahrheiten im Bereich Ernährung trotz deutlicher wissenschaftlicher Beweise dagegen auch über mehrere Jahrzehnte konstant.

Ganz im Gegenteil! Es gibt zahlreiche Studien, sogar aus der Krebsforschung, aus der internationalen Krebsforschung, dass diese gesunden gesättigten Fettsäuren überlebenswichtig für dich sind!

Es halten sich lange Studien, die die falsche Korrelation zwischen modernen Krankheiten und der Aufnahme von gesättigten Fettsäuren ziehen.

Besonders in Deutschland.

Natürlich haben die ehemaligen modernen Industriestaaten eine erhöhte Aufnahme von gesättigten Fetten, und auch eine erhöhte Rate von Modern Krankheiten und auch Herzkrankheiten. Doch der Auslöser dieser ist nicht fett an sich, sondern andere Zusammenhänge.

Dazu muss man bedenken, dass man an gesättigten Fettsäuren als Hersteller nicht viel verdient: pflanzliche Fette sind einfacher herzustellen, ermöglichen größeren Absatz, und Zufluss größeren Profit! Alles auf Kosten einer Gesundheit!

So befinden sich UNgesättigte verabeitete Pflanzenfette natürlich auch in vielen verarbeiteten Lebensmittel, wie Pizza, Milchprodukte Desserts und Käse. Die sind nicht wirklich unserer traditionell gewohnten Lebensmittel…

Ein Gegenbeispiel sind die Kitava-Indianer. Ein gesundes Volk, welches fast 20% der täglichen Kalorien durch gesättigte Fette aufnehmen. In diesem Fall Kokosöl, welches ein hervorragende Quelle für Mittel-Kettige-Fettsäuren ist, MCT.

Ein weiteres Beispiel sind auch ehemalige Inuit, deren traditionelle Ernährung aus fetthaltigen tierischen Produkten bestand.

Auch diese waren nach Studien fast frei von modernen Herz und Gefäß Krankheiten.

Gesättigte Fettsäuren sind gesund und lebenswichtig. Verarbeitete Lebensmittel, sind ungesund, unabhängig davon, welche Fettsäuren sind halten.

Cholesterin in der Paleodiät

Fragen und Antworten:

Verteufelt. Gehasst. In. Frage gestellt und daran gezweifelt. Selten herrschte über ein Bestandteil der Nahrung soviel Uneinigkeit und Halbwissen.

Doch zum Glück lichtet sich das Feld der Zweifel und Cholesterin ist nicht mehr der Buhmann, der es immer war.

Im Gegenteil. Richtiges Cholesterin ist unglaublich wichtig. Die Aufgaben von Cholesterin:

  • um gesunde Zellen zu produzieren
  • geistige Funktionen zu erreichen
  • das lebenswichtige Vitamin d zu bilden
  • den Hormonspiegel zu balancieren.

Doch schauen wir und jetzt die wichtigsten Fragen zu Cholesterin an…

Erzeugen cholesterinreiche Lebensmittel eine hohen Spiegel? Nicht für jeden ! Nur wenige Menschen mit einer seltenen Krankheit reagieren auf Cholesterin. Diese sollten sich mit einem Arzt vorher besprechen, bevor sie mehr tierische Produkte nach Paleo verzehren.  Stichwort: Familiäre Hypercholesterinämie.

Wie steht Paleo zu Cholesterin?

Hohe Cholesterinwerte werden von heutiger Medizin als mit Medikamenten zu behandelndes Problem gesehen.

Paleo sieht dies doch differenzierter. Viele Prozesse im Menschen beeinflussen doch den Blutcholesterinwert (Schilddrüse , Hormone, Genetik ).

Eine allgemeine Grenze oder Mindermenge ist fraglich. Bei Paleo richten wir unseren Fokus nicht auf eine bestimmen digitalen gemessen Wert, sondern auf optimale Gesundheit in diesem Ratgeber.

Und schauen auf das gesamte Bild:

  • Wie gut funktioniert unser Körper?
  • Wie wohl fühlen wir uns?
  • Wie fit und gesund und frei von Krankheiten sind wir?

Es bringt uns wenig ausschließlich auf den Cholesterinblutspiegel zu achten, wenn wir übergewichtig sind, Stress unser Leben bestimmt oder unsere Ernährung uns zu Diabetes fuhrt.

Der Fokus richtet sich eben weg von einem fraglichen gesundheitsmarker oder auch Krankheitsmarker: hin zu einem ganzheitlichen Gesundheitsbild  auf einer stabilen ernährungsbedingter Lebensbasis

Erzeugen hohe Choleristinwerte artheorisklerose oder Herzkrankheiten?

Nein. Es gibt zwar leichte zusammenhänge zwischen oxidiertem LDL Cholesterin und der Entstehung von Artheorisklerose.

Dennoch ist der Zusammenhang nicht gänzlich medizinisch geklärt und die Verwendung von Statinen wird von vielen internationalen Ärzten angezweifelt.

Ist LDL das böse und HDL das gute Cholesterin?

So einfach ist das leider nicht. LDL und auch HDL spielen beide eine Rolle im Immunsystem und anderen Prozessen.

Dennoch gibt es vom LDL Cholesterin ein bestimmter Typ, der VLDL genannt wird: Very low density lipoprotein (VLDL).

Diese Partikel sind sehr klein, und werden sehr schnell oxidativ, sobald es im Körper Entzündungen gibt.

Dieses oxidierte kleine LDL (VLDL) Cholesterin kann zu Herzkrankheiten fuhren !

Hier, ganz wichtig zu beachten: nicht LDL oder VLDL fuhrt zu Problemen, sondern körpereigene Entzündungen, die diese Partikel oxidativ und damit gefährlich werden lassen.

Dies ist ein entscheidender wichtiger Punkt, der gerne von Pharma und Ärzten aus Profit oder Unwissenheit vernachlässigt wird.

Beispielsweise erzeugt ein übermäßiger Konsum von Transfetten, zu vielen Omega6-fetten (PUFA) und zu viel Zucker, körpereigene Entzündungen, die wiederum aus gesunden LDL und VLDL Cholesterin oxidative Partikel erzeugen.

Unsere Ernährung IST das Problem. Nicht Cholesterin.

Warum ist dennoch Cholesterin der Buhmann ?

Konventionelles Wissen über Cholesterin wird selten in Frage gestellt.

Statine, die den Cholesterin Spiegel senken (trotz hohen Nebenwirkungen, und fraglich, was genau gesenkt wird, und nur Symptome und nicht diente Gründe liegenden Verursacher) sind ein Milliardengeschäft weltweit !!

Fazit

Cholesterin ist dein Freund! Es ist für zahlreiche Prozesse im Körper wichtig.

Allen voran die Vitamin D Synthese.

Nicht der Spiegel insgesamt, oder einzelne Werte sind  problematisch, sondern die zu Gründe liegenden körpereigenen Entzündungen, die aus gutem Cholesterin krankmachendes oxidiertes Cholesterin werden lassen.

Das eigentlich Böse und Schlechte ist die Ernährung, die Entzündungen auslöst!

Den Cholesterin-Spiegel zu senken ist somit zweifelhaft. Lass doch einfach mal die toxische Margarine oder verarbeitete Lebensmittel, Brot, Pizza, Pasta, Nudeln, Cracker und andere Backwaren weg, und schaue nach sechs Wochen wie sich deine Blutwerte verbessern.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA)

Die meisten PUFAs kommen aus industriell hergestellten quellen. Soja, Raps, Sonnenblumen. Ist die Herkunft fraglich werden diese auch oft nur als Pflanzenöle bezeichnet.

Dennoch sind diese Fette künstlich. Ohne moderne Extraktion könnten diese niemals hergestellt werden.

Diese Fette sind chemisch instabil. Sie werden schnell ranzig und bei niedrigen Temperaturen oxidativ. Licht, warme und Sauerstoff tragen auch dazu bei.

Oxidierte Fettsäuren sind pures Gift im Körper. Diese erzeugen chronische Körperweite Entzündungen.

An sich ist eine Entzündung nichts schlimmes. Der Körper kann damit umgehen. Problematisch werden chronische Entzündungen, ausgelöst durch die Ernährung: denn dies ist u.a ein Co-Faktor für moderne Krankheiten wie Krebs oder Diabetes.

Gibt es dennoch gesunde PUFAs?

Ja. Omega-3-Fettsäuren gelten als gesund.

Unser steinzeitliche Aufnahme bestand zu fast 1:1 Omega 3 zu Omega6 fetten

Heute konsumieren wir fast 10x Soviele Omega 6 Fette! Die Balance ist aus dem Gewicht und moderne Krankheiten drohen.

Traurig aber war: besonders in verarbeitenden Lebensmitteln finden sich viele PUFAs.

Vermeide industriell hergestellte Omega 6 PUFA Öle und Fette. Konsumiere gesunde Omega3s PUFAs aus fisch, Fischölen und Eiern aus Freilandhaltung.

Unsere traditionelle Ernährung enthielt gesunde Fette

Unsere steinzeitliche Ernährung bestand aus einem Verhältnis von 1:1 bis 4:1 Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren. Die aktuelle Ernährung, die auch als moderne westliche Diät bezeichnet wird, hat ein Verhältnis von fast zehn mal so viele Omega-6-Fettsäuren im Durchschnitt.

Omega-3 Fettsäuren haben die Fähigkeit, Entzündungen, die durch Omega-6-Fettsäuren erzeugt werden, auszugleichen.

Da jedoch in der heutigen Ernährung zu wenig gesunde Omega-3- Fettsäuren aufgenommen werden, ist dieses Verhältnis leider verzerrt.

Vermeide verarbeitete Lebensmittel, da diese eine übermäßige Menge von entzündungsauslösenden Omega-6-Fettsäuren enthalten.

Gesunde Omega-3-Fettsäuren

Viele heutige Lebensmittel werben mit der Aufschrift Omega-3 auf der Verpackung.

Vieles davon ist sicher Werbung, aber es gibt doch einige gesunde Lebensmittel, die wirklich ein ausgewogenes und wichtiges Verhältnis dieser gesunden Fettsäuren enthalten. Omega-3, Fettsäuren sind ausgezeichnet und lebensnotwendig, und viele von uns konsumieren wirklich zu wenig davon!

Machen wir uns noch mal kurz die Fettsäuren in einer Übersicht bewusst:

  • Zuerst gibt es die einfach ungesättigten Fettsäuren, unproblematisch und gesund, eignen sich jedoch eher weniger zum Braten unter hohen Temperaturen.
  • Dann gibt es gesättigte Fettsäuren, die zum Beispiel in Schweineschmalz, oder Butter, sich finden, die sehr gesund sind, und sich für eine Vielzahl von Anwendungen eignen.
  • Und dann gibt es als dritte Gruppe die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die aus den gesunden Omega-3-Fettsäuren, und den problematischen Omega-6-Fettsäuren bestehen,

Der Zusammenhang von mehrfach ungesättigten Fettsäuren = schlecht, ist nicht so einfach.

Wir benötigen eine gewisse Menge dieser Fettsäuren, aber das heutige Problem ist, dass wir das falsche Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren aufnehmen.

Es findet sich zu viel Omega-6-Fett in der Ernährung, welche viele heutige moderne Krankheiten mit unterstützt auszulösen.

Gesunde Quellen dieser Omega-3-Fettsäuren:

  • Tierische Quellen(EPA / DHA Fette ) sind die beste Möglichkeit, diese Fette aufzunehmen. Sie sind sofort verfügbar, Gegensatz dazu müssen pflanzliche Omega 3 Fette erst konvertiert werden, weisen im Körper eine geringere biologische Verfügbarkeit auf.
  • Die besten Quellen für diese gesunden Fette sind wild gefangener Fisch, wie Lachs, Seelachs, Sardinen oder Hering. Fischöl-Kapseln, oder auch Öle aus Krill , und Eier aus Freilandhaltung.

Zwischenfazit

Es empfiehlt sich regelmäßiger Konsum von frisch gefangenem Fisch, gelegentlich auch Supplemente aus Fischölkapseln oder Krillölkapsen und generell verarbeitete Lebensmittel, zu vermeiden, und auch mehrfach ungesättigte, Omega-6-Fettsäuren und Öle zu minimieren.

Kohlenhydrate

Die ganze Paleo Welt debattiert eifrig diese Makronährstoffe.

Frühere Vertreter der Paleoernährung waren eindeutig Kohlenhydrat-minimiert orientiert.

Dies gründete sich praktisch auf der Annahme, dass nur gewisse traditionelle Kulturen untersucht worden sind, die sich sehr fettreich oder proteinreich ernährten, und nur wenige Kohlenhydrate konsumieren.

Somit wurde angenommen, dass der Verzehr von Kohlenhydraten für viele heutige Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes oder Herzkrankheiten verantwortlich sind. Doch so einfach ist der Zusammenhang nicht.

Kohlenhydrate an sich, sind nicht wirklich das heutige Problem:

  • Viele frühere, aber auch heutige traditionelle Jäger und Sammler-Kulturen verzehren einen Großteil ihrer täglichen Kalorien als Kohlenhydrate, ohne an Diabetes oder anderen modernen Zivilisationskrankheiten zu erkranken(Kitava Indianer).
  • Andere traditionelle Kulturen, hingegen, verzichten fast gänzlich auf Kohlenhydrate(Inuit).
  • Studien belegen, dass der menschliche Körper sehr flexibel ist, ob er nun eine größere Menge Kohlenhydrate, oder eine geringere Menge Kohlenhydrate täglich verzehrt.

Auch kommt hinzu, dass diese Kulturen einen täglich sehr regen und aktiven Lebensstil haben, eine überwiegende sitzende Bürotätigkeit war nicht an der Tagesordnung.

Wichtig, sind aber folgende Bedingungen: die verzehrten Kohlenhydrate sind toxinfrei(kein Soja, kein Getreide) werden im Ganzen verzehrt, sind nicht verarbeitet(Chips, Pommes) oder gentechnisch verändert, und beinhalten ihre natürlich vorkommenden Nährstoffe (kein Frittieren).

Gute und sichere Paleo Kohledrahtquellen

Ein einfaches Beispiel wäre hierzu traditionale stärkehaltige Pflanzen, wie Yucca, Yams oder Süßkartoffeln und natürlich auch Obst. Kartoffeln könnte man in Ausnahmen erlauben, dass sie zwar viel stärker enthalten, aber auch die ein oder andere Mineralien. Die schonende Zubereitung beim Kochen macht sich hierbei ganz gut und Kartoffeln sind eine gute Ergänzung, wenn die genannten sicheren Kohlenhydrate nicht zu erwerben sind

Eine Ernährung, die gänzlich Kohlenhydrat-minimiert ist, kann sogar sehr gefährlich für Athleten, Schwangere, oder stillende Frauen sein, sowie kranke Personen oder Menschen mit Infektionen.

Sichere Kohlenhydrate, wie weißer Reis, oder Kartoffeln, dazu später mehr, könnte ich sehr gut eignen für Athleten und Ausdauer-Sportarten, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft, Infektion abzuwehren, innere Kinder, den Energie-Spiegel zu heben, und auch sogar ein Plateau beim Gewicht abnehmen zu knacken

Eine Kohlenhydrat-reduzierte Ernährung, die weniger als 5 % der täglichen Kalorienzufuhr aus Kohlenhydrate bezieht, kann sich eignen für Personen, die an Epilepsie, Migräne, oder auch ähnlichen neurologischen Krankheiten erkrankt sind.

Diabetes und auch metabolisches Syndrom, sowie Gewichtsabnahme, können durch eine stärke-arme Ernährung gemildert werden.

Sichere Paleo Kohlenhydrate:

  • Yuca,
  • Yams,
  • Kartoffeln, Süßkartoffeln
  • Reis,
  • Karotten,
  • Kürbis,
  • Kichererbsen

Zwischenfazit

In der Ernährung gibt es kein Schuh, der jedem passt! Die goldene Mitte gilt es zu finden, und diese ist für jeden unterschiedlich.

Eine generelle Vermeidung von Kohlenhydraten, empfiehlt sich nicht für jeden, dennoch kann genauso eine Kohlenhydrat-Reduzierung für gewisse Personengruppen hilfreich sein, die an speziellen Krankheiten leiden.

Unabhängig, ob Kohlehydrate konsumiert werden, sollten diese aus sicheren und toxinenfreien Quellen bestehen:

  • frei von Gluten,
  • Keine Fraßschutzsroffe
  • Keine Lektinen, Phytate, Inhibotoren
  • usw…
  • im großen Ganzen Weizen, Getreide, Sojaprodukte und die meisten Bohnen und Erbsen vermeiden!

Mikronährstoffe und Vitamine

Viel wurde diskutiert, welche Vitamine und Mikronährstoffe doch gesund und wichtig für uns sind. Doch ganz sicher, hatten weder die steinzeitlichen Menschen, noch heutige indianische Völker, regelmäßig den Beipackzettel ihrer erlegten Tiere oder gesammelten Knollen gefunden oder gelesen.

Warum sollten wir heutige moderne Menschen das tun? Durch die Paleodiät erhält man bei einer ausgewogenen Diät eine Vielzahl aller notwendigen und wichtigen Nährstoffe, in einem ausgewogenen und natürlichen Verhältnis.

Und noch viel wichtiger: in einem energetischen Verhältnis! Positive Effekte der einzelnen Mikronährstoffe und Vitamine ergänzen sich somit um ein Vielfaches! Im Gegensatz dazu, als wenn sie nur einzeln zur eingenommen werden.

Und wir Menschen sind nicht so labil, dass wir ohne das Studium der Beipackzettel und Nährstoff-Tabellen der Lebensmittel sofort sterben würden.

Die besten Multivitamine, und ein ausgeglichenes Verhältnis der Nährstoffe, erreicht man eben, in dem man eine gesunde Auswahl an nährstoffreichen Lebensmittel zu sich nimmt. Und nicht dies mit künstlichen Pillen versucht auszugleichen.

Zwar können Supplemente vieles erreichen, viel helfen, sie sollten aber nur eine kurzfristige Linderung darstellen, allen voran sollte man die grundlegenden Ursachen erforschen: was stimmt nicht? Welche Nahrungsmittel kann man ergänzend zu sich nehmen, um den Verlust oder den Mangel an gewissen Nährstoffen auszugleichen?

Einfaches Beispiel:

  • Krämpfe in den Beinen und Magnesium hilft? Wie wäre es mit Magnesium-reichen Lebensmitteln? Allen voran Nüsse, (ohne Erdnüsse, denn die sind keine Nüsse) helfen diesen Verlust auszugleichen.

Und dadurch, dass bei Paleo eine große Auswahl gesunder Lebensmittel konsumiert wird, erreichen wir alle essenziellen Vitamine und Mikronährstoffe.

Sich Sorgen zu machen über zu wenig pflanzliche Ballaststoffe ist auch unnötig! Vollkornprodukte und deren schädliche Bestandteile sind eine krankmachende Möglichkeit, Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Alternative: Früchte, Obst und Gemüse, geben einem gesunde Ballaststoffe, die zudem toxinfrei sind.

Zwischenfazit

Mikronährstoffe, Mineralen, und Vitamine, finden sich in einer ausgewogenen Paleo Ernährung. Supplemente und Multivitamine sind selten notwendig, solange man sich ausgewogen mit gesunden Proteinen, Obst, Gemüse, Meeresfrüchten, und gesunden Fettsäure, wie zum Beispiel durch Nüsse, ernährt.

Vitamin D

Dieses wahrscheinlich das einzige Vitamin, welches man in Paleo nicht genug davon bekommt, da es sehr schwer ist, durch die Nahrung aufzunehmen. Die einzig wirklich brauchbare Möglichkeit, dieses Vitamin aufzunehmen, ist durch Sonnenlicht!

Sobald man sich draußen aufhält, kann die Haut Vitamin D durch Cholesterin herstellen. Dies ist unter anderem auch ein Grund, warum die Sorge vor Cholesterin unnötig ist und Cholesterin essenziell für die Gesundheit ist.

Vor wenigen Jahrzehnten, hielt sich der Großteil der Bevölkerung zum Arbeiten im Freien auf, und die Versorgung durch Vitamin-D war ausreichend.

Vitamin D Mangelerscheinungen sind heute an der Tagesordnung, dies hängt mit der überwiegenden Tätigkeit in Büroräumen oder generell geschlossenen Räumen zusammen.

Geschätzte ein Drittel aller Erwachsenen weisen einen Mangel dieses wichtigen Vitamins auf.

Warum Vitamin D so wichtig ist? Es trägt für die Gesundheit unserer Knochen bei, balanciert Mineralien, reduziert Entzündungen, reguliert das Zellwachstum, und stellt auch Eine aktive Krebsvorsorge da.

Obwohl gewisse Lebensmittel, wie Kaltwasser-Fisch, Eigelb, und Lebertran dieses wichtige Vitamin enthalten, ist es dennoch schwer, ausreichende Mengen durch den Verzehr aufzunehmen. So benötigt man, für einen ausreichenden Spiegel, circa 500 g Hering oder Lachs , jeden Tag! Dies dürfte auch für ausgesprochene Fisch-Liebhaber schwer sein, jeden Tag zu erreichen.

Zudem andere Fischarten, kaum nennenswerte Anteile dieses Vitamins aufweisen.

Deswegen ist tägliches Sonnenbaden wichtig!

In den Wintermonaten, besonders in unseren Breitengraden, kann sich die Einnahme eines Supplementes als begünstigend erweisen, sollte jedoch regelmäßig, mindestens zweimal im Jahr durch einen Bluttest kontrolliert werden.

Gefährlich ist auch Sonnencreme! Selbst Cremes mit einem geringen Lichtschutzfaktor, blockieren schon 99 % der wichtigen Sonnenstrahlen, und verhindern die Bildung des Hormons.

Paleo Nahrungsergänzungsmittel

Ergänzungsmittel sind ein heikles Thema. In einer idealen Ernährung, sollten diese nicht notwendig sein.

Schließlich gab es keine Apotheken, oder Onlineshops und Händler, die einem vor 10.000 Jahren Pillen nach Hause schickten.

Doch Zeiten ändern sich, und ein paar aktuelle Produkte können dennoch vorteilhaft sein, in unserer heutigen modernen Zeit.

So gibt es zum Beispiel heute mehr Toxine in der Luft, im Wasser, und auch in gewissen Lebensmittel die fast unvermeidbar sind, und es in der steinzeitlichen Lebensweise nicht gab!

Auch müssen wir uns teilweise von Jahrzehnten einer krankmachenden Ernährung erholen, die voller Getreideprodukte, Soja, und anderen Toxinen bestand. Mit diesen Problemen mussten sich unsere frühen Vorfahren natürlich nicht beschäftigen!

Und heutige Erntebedingungen, Aufzucht, und auch Böden, bieten nicht mehr die nährstoffreiche Versorgung, wie dies noch vor wenigen Jahrzehnten so war.

Deswegen empfehlen sich gewisse Supplemente in der Paleoernährung.

Auch hatte man vor 10.000 Jahren kein Quecksilber in den Zähnen…

Vitamin D

Obwohl es einige Lebensmittel gibt, die reich an diesem Vitamin sind, ist dennoch die einzig brauchbare Möglichkeit, genügend Vitamin D zu bilden, durch das direkte Sonnenlicht. Sollte dies nicht möglich sein, ist eine Ergänzung durch die Einnahme von einem künstlichen Vitamin D Präparat möglich, stellt jedoch eine deutlich geringere biologische Verfügbarkeit da und sollte regelmäßig durch Bluttests kontrolliert werden.

Fischöl

Fischöl stellt eine Quelle der gesunden Omega-3-Fettsäuren dar, die in der heutigen Ernährung zu wenig konsumiert werden. Solange man nicht jeden Tag eine Portion Fisch zu sich nimmt, empfiehlt sich die regelmäßige Aufnahme dieser gesunden Fettsäuren. Eine noch gesündere Möglichkeit, diese gesunden Fettsäuren aufzunehmen, wäre die Einnahme durch Krill , jedoch sind aktuell diese Produkte deutlich teurer, und oftmals auch schwerer erhältlich.

Probiotische Produkte

Toxine, und Antibiotika, schädigen unsere Darmflora, probiotische Produkte können helfen, die DarmGesundheit zu regenerieren, und auch zu stärken.

Greens

Ein gutes Superfood sollte einen großen Teil Chlorella und Spirulina und weitere Mikronährstoffe enthalten. Hier Gibt es aktuell zahlreiche Produkte, mein Favorit findest du auf dieser Seite.

Du kannst damit deinen Mikro-Nährstoffhaushalt auf Vordermann bringen, und verzichtest auf 17 verschiedene Dosen und Tütchen in deinem Haushalt. Probiere es einfach mal aus, ob du da drin vielleicht für dich das richtige Produkt findest.

Quellen:

  • https://www.mercola.com/
  • https://www.marksdailyapple.com/
  • https://chriskresser.com/